
M o n d n a c h t
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Joseph von Eichendorff -
Der Tod das ist die kühle Nacht
Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör es sogar im Traum.
Heinrich Heine
A l s i c h d i e A u g en s c h lo ß
Als ich die Augen schloß,
Sich Schlaf auf mich ergoß,
Da kam dein Augenpaar
Und sah mich an so klar.
Es sah mich an so tief;
Ich schaut' hinein, und schlief.
Es ging ein süßer Schmerz
Mir mitten durch das Herz.
Mich schaut' ich ganz hinein,
In Duft zerfloß der Schein,
Da fühl' ich deinen Hauch
An meinen Wangen auch.
Ich streckte meinen Arm,
Am Busen war mir's warm,
Als lägest du daran;
Wie durft' ich dich umfahn!
Wie ich dich an mich zog,
Wie ich dich in mich sog!
O warst du fern mir da?
So nah' warst du mir ja.
Trug dich der Traum zu mir?
Trug mich der Traum zu dir?
Wir haben diese Nacht
Beisammen zugebracht.
Wissen möcht' ich nur, wie lange
Ich dir spielen könnt' im Haar,
Oder streicheln an der Wange,
Oder sehn ins Augenpaar;
Wissen möcht' ich, ob auf Erden
Noch ein solches Spiel es giebt.
Das man, ohne müde werden,
Treiben kann als wie man liebt.
2007/07/26
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feinstaub
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09:44
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Zinédine Yazid Zidane "la grande tristesse"
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feinstaub
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02:31
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2007/07/13
2007/07/12
abgewandt
und mit langem atem
durchqueren wir menschenmengengewusel
und gemurmel
in verstricktem geschirr des labyrintes
mehr denn je verbrauchen wir
langlebiges gebein und gearm
um zu bekommen was wir vermisst...
mamatche à sa mémère
alles gewalzt und gefalzt
gefächert und erblaßt
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feinstaub
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21:55
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2007/07/09
die milden pfützen
schaukeln endlos von innen nach außen...
seicht umwoben
sentimentales rauschen
der wind spielt murmeln
und bewegt mein herz
schimmer flimmer hausglas bricht
tropft nach oben spiegelt sich
verdreht den blick
falsche richtung
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feinstaub
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20:47
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2007/07/06

Du ... du ... ich bin so wild nach deinem Erdbeermund, ich schrie mir schon die Lungen wund nach deinem weißen Leib, du Weib. Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht, da blüht ein süßer Zeitvertreib mit deinem Leib die lange Nacht. Da will ich sein im tiefen Tal dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl.
Kinski
1926 geboren in Danzig
1930 Berlin...
http://www.walther-nienburg.de
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feinstaub
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01:33
2007/07/05
in gedenken an den ca. 8 Meter Pottwal...
er wurde heut tod in der elbe geborgen..
"Odditorien"
wenn schnecken nicht schlafen...
hinterlassen sie ihre schleimigen spuren..
manche menschen ahmen die schnecke nur zu gerne nach..
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feinstaub
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23:16
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2007/06/30
Eine Tüte Wort...
...Eine tüte wort
stumpfsinnige gedanken
brems bitte brems
gerupfte herzen frieren...
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feinstaub
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13:59
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