...diesmal ist es nun so, ich habe mir zwar seine Nummer auf einen Zettel gekritzelt und war auch froh: was für ein Glück ihn kurz nach der Zerstörung zu sprechen...doch nun ist dieser besagte Scheißzettel, wie vom Erdboden verschwunden und du bist in die Versenkung getaucht...
In diesen und noch vielen anderen Umständen verflucht sie diese Technik und wünscht sich ihr kleines zwar kreuz und queer vollgekritzeltes Adressbüchlein zurück.
verflucht sie diese und nicht nur ihre Abhängigkeit von diesen kleinbuntpiepsend und vibrierend leuchtenden Kommunikationsteilchen ...
nun bin ich eine von Diesen, die aus nicht ganz schuldlosen jedoch unbeabsichtigten Gründen, immer wieder zerstörend auf diese Dinger einwirkende Gründe- warum auch immer- magisch anzieht.....
So ein halbes Jahr verbringen wir unsere Zeit und das ist schon beachtlich...meine Verschleißrate bei diesen kleinen Fichern ist enorm...und bei jedem Neuen hege und pflege ichs am Anfang, wie das eben so ist...
...und nun war es mal wieder soweit..das halbe Jahr nur fast geschafft...ist dieses Ding entzwei ...
und ich abgeschnitten von der Außenwelt! sämtliche Kontakte stecken in diesem Teil... und bei meinem Glück enthält auch der verschohnte Chip nur einige wenige unbrauchbare Daten..
und nun bin ich hier in Hamburg ... und Wo bist du?
Suche dich zum gemeinsamen schlendern
durch den Trubel der Großstadt...du
momentan 34 Jahre sorry oder 33 -
habs vergessen- du ca 178,
du immer hechtend ziehend durch die
Stadt, du hauptberuflich Pestoesser...
solltest du diese Zeilen lesen:
Bitte melde dich!
lochimerdboden@hh.de...
2009/05/15
***Kommunikationsteilchen***
Eingestellt von
feinstaub
um
03:33
Labels: textpfütze 1 Kommentare
2009/05/12
Gedanken die allein ihr Blick verriet…
Sicher „der Tod gehört zum Leben“…braucht man mir nicht zu erklären, hab schon viele rein beruflich auf diesem- unseren letzten Weg begleitet…und wenn auch nicht ganz freiwillig… am eigenen Leib erfahren.. das dies nicht die schönsten Stunden sind … denn leider nur bei den Wenigsten endet es mit einem kurzen und schmerzlosen Abschied- Ähnlich wie das Nummernziehen beim Amt kommt hier jeder an die Reihe…wenn er eben an der Reihe ist…und nicht früher …Die Warteschleife lässt sich nicht verkürzen…noch nicht…obwohl mein Verstand mir sagt…das Menschenmögliches was der Stand der Technik vorgibt … nicht mehr mit Menschlichkeit in Verbindung gebracht werden kann. …war ja sicher auch ne „Erlösung“ ...welch Glück diese Erlösung …erhoffen sich Viele und reglos den Schläuchen ausgeliefert vegetieren sie allein ans Bett gefesselt...
bis sie an der Reihe sind…
doch bei ihr war es nicht so... SIE lebte das Leben aus einem anderen Blickwinkel, und war noch nicht in dieser besagten Warteschleife…und sicher hat sie ein „stattliches Alter“ erreicht und „ein schönes Leben gelebt“… sicher? ist es so besser für sie? …sicher lebte sie in ihrer eigenen kleinen Welt…aber inwieweit man sagen kann ob sie glücklich oder nicht… das will und kann kein Menschenskind von uns .. denn sie hatte diesen Blick…zwei Augen ganz tief…nicht mehr so klar aber sie hatten diesen Glanz… sie sagten mehr als ihre Worte…Gedanken die allein ihr Blick verriet…
Hätte nie gedacht das sie mal geht und nun ist sie weg...
ich vermisse dich !
Eingestellt von
feinstaub
um
13:10
Labels: textpfütze 2 Kommentare
2009/02/13
Seltsam erhellt sich ihre Laune mit dem Licht welches in ihr Fenster funkelt… Ich hoffe dieser Tage wird sich Frau Sonne mehrfach vor meinem Fenster tummeln, um uns ein Lächeln ins Gesicht zu Zaubern…
dies auch zum Wohle der Willenskraft meiner Abwehr- die gerade am Boden liegt und von den Viren in Schach gehalten wird -stöhn
Sicher ist es mal schön den Tag zu genießen, umgeben von Büchern die schon lange darauf warten verschlungen zu werden ..den Tag zu verschwenden wie er kommt ohne ihn endlos zu verzetteln .. zu verplanen.
Jedoch durch unendliches Schnäuzen löst sich meine Nase und hängt nur noch in Fetzen aus meinem Gesicht. Und wie komisch die Ohren quietschen beim Schlucken. So laut als würde die Außenwelt es hören..
Ähnlich eines nervös zuckenden Auges denkt Frau auch alle Welt bekäme es mit. Wie schön ist es doch wenn all meine Einzelteile funktionieren und alles läuft als wäre es das Selbstverständlichste ..von Welt…
Eingestellt von
feinstaub
um
09:12
Labels: textpfütze 0 Kommentare
2007/09/27
Hölderlin
Der offne Tag ist Menschen hell mit Bildern,
Wenn sich das Grün aus ebner Ferne zeiget,
Noch eh des Abends Licht zur Dämmerung sich neiget,
Und Schimmer sanft den Klang des Tages mildern.
Oft scheint die Innerheit der Welt umwölkt, verschlossen.
Des Menschen Sinn von Zweifeln voll, verdrossen,
Die prächtige Natur erheitert seine Tage
Und ferne steht des Zweifels dunkle Frage.
Eingestellt von
feinstaub
um
09:23
Labels: textpfütze 1 Kommentare
2007/08/24
winzig lauf ich hinterher
hinunter in zerfressene träume
haltend hält sie den gedanken am seidig feinem faden
Eingestellt von
feinstaub
um
20:18
Labels: textpfütze 1 Kommentare
...gezuckerte Worte
...wie die Tropfen fallen...
morgendlich goldenes Licht
gezuckerte worte
gehalten von duftenden Kissenträumen in der Nacht
der Duft trägt mich in voller Blüte
Eingestellt von
feinstaub
um
18:53
Labels: foto, textpfütze 0 Kommentare
2007/07/26

M o n d n a c h t
Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Joseph von Eichendorff -
Der Tod das ist die kühle Nacht
Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör es sogar im Traum.
Heinrich Heine
A l s i c h d i e A u g en s c h lo ß
Als ich die Augen schloß,
Sich Schlaf auf mich ergoß,
Da kam dein Augenpaar
Und sah mich an so klar.
Es sah mich an so tief;
Ich schaut' hinein, und schlief.
Es ging ein süßer Schmerz
Mir mitten durch das Herz.
Mich schaut' ich ganz hinein,
In Duft zerfloß der Schein,
Da fühl' ich deinen Hauch
An meinen Wangen auch.
Ich streckte meinen Arm,
Am Busen war mir's warm,
Als lägest du daran;
Wie durft' ich dich umfahn!
Wie ich dich an mich zog,
Wie ich dich in mich sog!
O warst du fern mir da?
So nah' warst du mir ja.
Trug dich der Traum zu mir?
Trug mich der Traum zu dir?
Wir haben diese Nacht
Beisammen zugebracht.
Wissen möcht' ich nur, wie lange
Ich dir spielen könnt' im Haar,
Oder streicheln an der Wange,
Oder sehn ins Augenpaar;
Wissen möcht' ich, ob auf Erden
Noch ein solches Spiel es giebt.
Das man, ohne müde werden,
Treiben kann als wie man liebt.
Eingestellt von
feinstaub
um
09:44
Labels: animation, textpfütze 0 Kommentare
2007/07/12
abgewandt
und mit langem atem
durchqueren wir menschenmengengewusel
und gemurmel
in verstricktem geschirr des labyrintes
mehr denn je verbrauchen wir
langlebiges gebein und gearm
um zu bekommen was wir vermisst...
mamatche à sa mémère
alles gewalzt und gefalzt
gefächert und erblaßt
Eingestellt von
feinstaub
um
21:55
Labels: textpfütze 1 Kommentare
2007/07/09
die milden pfützen
schaukeln endlos von innen nach außen...
seicht umwoben
sentimentales rauschen
der wind spielt murmeln
und bewegt mein herz
schimmer flimmer hausglas bricht
tropft nach oben spiegelt sich
verdreht den blick
falsche richtung
Eingestellt von
feinstaub
um
20:47
Labels: textpfütze 0 Kommentare
2007/06/30
Eine Tüte Wort...
...Eine tüte wort
stumpfsinnige gedanken
brems bitte brems
gerupfte herzen frieren...
Eingestellt von
feinstaub
um
13:59
Labels: textpfütze 0 Kommentare





.jpg)